Ein traditionelles Dorf in den Landes
Seignosse ist heute ein bekannter Badeort, doch das war nicht immer so. Werfen wir einen Blick zurück in die Geschichte: Das ursprüngliche Dorf war ein Ort der Viehzüchter und Bauern, etwas abseits vom Meer gelegen.
Die Bewohner lebten in einem ausgedehnten Sumpfgebiet zwischen Heide und Marsch. Diese Viehzüchter hüteten ihre Herden auf den berühmten „Stelzen“, die es ihnen ermöglichten, weit in die Ferne zu blicken und diese weitläufigen Feuchtgebiete und Weiden zu durchqueren, auf denen ihre Herden grasten.
Napoleon III. beschloss, diese ausgedehnten Landes zu entwässern und daraus ein Kiefernwaldgebiet zu schaffen, das heute zu den größten Europas zählt. So wurden unsere Einwohner von Hirten zu Förstern und Harzsammlern, um das Holz und das Harz der Kiefern zu nutzen.
Der unverzichtbare Ferienort an der Südküste der Landes
Die 60er Jahre sollten alles verändern! Der französische Staat leitete gigantische Bauvorhaben ein, um an der Atlantik- und Mittelmeerküste Urlaubsziele zu schaffen und den Tourismus anzukurbeln.
So entstand der heute bekannte Ferienort Seignosse Océan mit seinen verschiedenen Stadtvierteln: Le Penon, Les Bourdaines und Les Estagnots. Die Strände werden hergerichtet, die Ferienanlagen empfangen die ersten Touristen, Zweitwohnungsbesitzer investieren, dann kommen die großen Campingplätze, und schließlich das Aufkommen des Surfens in den 70er- und 80er-Jahren, das die Wirtschaft unserer Region tiefgreifend verändern wird.











